Tipps zur Washi Tape Sammlung, die du vor dem Kauf kennen solltest

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Washi Tapes gehören zu meinen Lieblingstools, um mein Tagebuch zu dekorieren oder Briefe zu verschönern. Weil es eine gefühlt endlose Auswahl an Designs gibt, kann man schnell süchtig werden und eine Sammlung anhäufen. Als ich auf den Geschmack gekommen bin, habe ich mir wenig Gedanken gemacht. Was dazu geführt hat, dass die Tapes ein- und ausgezogen sind und der Prozess länger gedauert hat, als nötig. Um dir den Einstieg zu erleichtern, habe ich hier ein paar Tipps zur Washi Tape Sammlung zusammengefasst, die ich selbst gerne vorher gewusst hätte.

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Wofür brauchst du Washi Tapes?

Die erste Frage, die du dir stellen kannst: Für welche Projekte kannst du Washi Tapes gebrauchen? Wieso möchtest du überhaupt eine Washi Tape Sammlung? Das klingt vielleicht simpel, aber diese Fragen geben dir eine Richtung und Sinn. Schließlich gibt es unendlich viele Designs. Von funktionalen Tapes, die für Bullet Journal geeignet sind. Über saisonale Designs, die an Fest wie Weihnachten oder Halloween gebunden sind. Bis zu künstlerischen, abstrakten Mustern. Bei der überfordernd großen Auswahl an verschiedenen Designs ist es unmöglich, ungefiltert alle Tapes zu besitzen.

Es ist natürlich okay, noch keine Vorlieben zu haben. Besonders am Anfang ist es nicht möglich, schon zu wissen, welche Designs man am liebsten mag und welche nicht. Aber einen Sinn zu finden und dir dessen bewusst zu sein, wofür du die Tapes nutzen möchtest, hilft dir, nicht wahllos einzukaufen.

Ideen, was du mit Washi Tapes anstellen kannst:

  • Dekoration von Briefen
  • Hilfsmittel im Bullet Journal
  • Gestaltung im Tagebuch oder Kalender
  • Verschönern von Geschenken

Billig-Tapes sind frustrierend

Als ich das erste Mal Washi Tapes ausprobieren wollte, war ich zugegebenermaßen zu geizig, um in Markenprodukte zu investieren. 3€ für eine einzige Rolle erschien mir etwas zu teuer und ich war mir unsicher, ob ich sie überhaupt gebrauchen könnte.

Zum Beschnuppern sind billige No-Name Produkte ganz hilfreich. So kannst du ausprobieren, welcher Stil für dich am besten funktioniert, ohne gleich eine Bank ausrauben zu müssen. Allerdings musst du hier dann doch qualitative und moralische Abstriche machen, die auf Dauer keinen Spaß machen.

Wieso ich von Billig-Tapes die Finger lasse:

  • Billige No-Name Washi Tapes kleben schlecht. Sie lösen sich sofort wieder ab, sodass ich immer noch mal mit einem Flüssigkleber nachhelfen musste.
  • Das Material reißt sofort. Es ist unmöglich, das Tape in gewünschter Länge abzurollen, weil es alle paar Zentimeter einreißt.
  • Oft sind es geklaute Designs. Bei diesen Produkten kannst du dir nie sicher sein, woher sie genau kommen. Unter welchen Bedingungen sie produziert wurden und ob es originale Designs sind. Bei Illustrationen auf AliExpress ist die Wahrscheinlichkeit leider groß, dass sie von Künstlern geklaut wurden. Allein das ist schon Grund genug, sich von Billig-Tapes fernzuhalten.

Im ersten Moment erscheint es vielleicht attraktiv, weniger Geld auszugeben. Doch wenn man bedenkt, dass man ggf. noch mal zusätzlichen Flüssigkleber braucht und bei dem ständigen Einreißen mehr Tape verbraucht, sparst du dann doch Geld (und auch Zeit), wenn du in qualitativere Produkte investierst. Du sparst Ressourcen, unterstützt Künstler und die Erfahrung ist viel angenehmer! Gute Qualität liefern die Produkte von MT*, Classiky oder lokale Künstler.

Schlichte, einfarbige Tapes nicht ignorieren

Tapes mit interessanten Illustrationen und Designs sind ein Hingucker in jeder Washi Tape Sammlung. Auch wenn ich die Tapes einzeln sehr mag, fällt es mir noch heute schwer, sie tatsächlich im Journal zu nutzen, weil sie oft „zu auffällig“ sind. Design-Tapes sind nämlich Statement-Stücke. Sie sind aufregend anzusehen und eignen sich als Akzente. Doch das Fundament sind dann tatsächlich schlichte, einfarbige Tapes.

Ich fand einfarbige Tapes immer unspektakulär und langweilig. Aber ich habe erkannt, dass sie ein wichtiger Bestandteil meiner Sammlung sind und das genau die Tapes sind, die ich am häufigsten nutze. Schlichte Tapes kannst du nämlich immer einsetzen. Sie passen zu jeder Situation und du kannst sie am einfachsten mit anderen Elementen kombinieren.

Einheitliches Farbschema erleichtert Kombinationsmöglichkeiten

Solltest du mit deiner Sammlung am Anfang stehen, kann ich dir empfehlen, dich zuerst für ein Farbschema zu entscheiden. Welche Farben gefallen dir am besten? Welche Farben passen zum Zweck? Magst du vielleicht besonders Erdtöne oder hast du eine Vorliebe für Pastellfarben? Kaufe erst mal nur aus deinen liebsten Farbgruppen ein und überlege, ob die einzelnen Tapes im Gesamten zusammenpassen. Denn dann fällt es viel leichter, die Tapes miteinander zu kombinieren und tatsächlich zu benutzen. Nach und nach kannst du, wenn du magst, immer mehr Farben hinzunehmen.

Geeignete Washi Tape Aufbewahrung finden

Wenn du keine Struktur in deiner Sammlung hast, könntest du irgendwann den Überblick verlieren. Fehlt ein fester, zugeordneter Platz, gehen manche Tapes eventuell unter und sie geraten in Vergessenheit. Ganz nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“ bekommen die verschollenen Tapes weniger Beachtung und bei den nächsten Shopping-Touren kaufst du vielleicht Designs, die du schon ganz ähnlich in deiner Sammlung hast, sie aber nur in einer vergessenen Ecke liegen. Mir ging es zumindest zu oft so. In diesem Blogbeitrag präsentiere ich ein paar Möglichkeiten, wie du deine Sammlung mit ein bisschen Struktur im Blick behältst.

Rollen vs. Samples

Washi Tape Samples sind abgerollte Proben von ganzen Rollen. Meist werden Karten oder Spielkarten verwendet, um die die Proben gewickelt werden. Die Länge der Samples kann variieren, z.B. 50 cm oder 100 cm, während ganze Rollen 10m lang sein können.

Washi Samples sind praktisch, weil sie platzsparend und eine günstige Alternative zu Rollen sind. So kannst du verschiedene Motive testen und ausprobieren, wie du mit ihnen zurechtkommst. Ohne, dass du gleich ganze Rollen kaufen musst.

Fehlgriffe sind okay

Bei den vielen Tipps und Informationen möchte ich dich noch mal daran erinnern: Fehlkäufe sind absolut in Ordnung und gehören dazu, um überhaupt deinen Stil zu finden. Setze dich also nicht unter Druck, unbedingt alles perfekt machen und sofort die besten Tapes kaufen zu müssen. Woher sollst du schließlich wissen, was dir gefällt und was nicht, ohne es probiert zu haben? Damit du ein Gefühl für deine liebsten Tapes entwickeln kannst, ist es manchmal nötig, dir Fehlgriffe zu gönnen.

Mit diesen Tipps bist du wunderbar gewappnet für deine Washi Tape Sammlung.
Viel Spaß beim Ausprobieren und Sammeln!

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